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17.06.2011, 10:12 Uhr
Junge Union erinnert an Opfer des 17. Juni mit Gedenkfeier
Gruhner: „Die Linke“ muss sich ihrer Verantwortung stellen
Die Junge Union Thüringen und der JU Kreisverband Eichsfeld erinnern auch in diesem Jahr an die Opfer des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 sowie aller Verfolgten des DDR-Regimes. Die Veranstaltung findet im Grenzmuseum ‘Schifflersgrund’ in Asbach-Sickenberg statt.
Asbach-Sickenberg - Wir wollen denjenigen gedenken, die für Freiheit eingetreten sind und dadurch zum Opfer der SED-Diktatur wurden. In der gesamten DDR erhoben sich 1953 hunderttausende Menschen. Die Niederschlagung dieser Proteste hat die Brutalität und Unnachgiebigkeit des Regimes bereits 1953 erkennen lassen“, erklärten JU Landesvorsitzender Stefan Gruhner und Thadäus König, Kreisvorsitzender der JU Eichsfeld.
Die Junge Union Thüringen hat außerdem ein 8-Punkte Programm zur Aufarbeitung der SED-Diktatur vorgeschlagen. Darin wird unter anderem ein Lehrstuhl zur Erforschung des DDR-Unrechts an der FSU Jena gefordert. Außerdem wird eine breite Diskussion über das Konzept der Gedenkstätten im Freistaat und eine verbindliche Verankerung des Besuchs von Gedenkstätten zur DDR in den Lehrplänen gefordert. „Die zweite Diktatur des 20. Jahrhunderts auf deutschem Boden darf keine Randnotiz bleiben. Die zunehmende Verklärung der DDR und das Unwissen über begangenes Unrecht besonders bei der jungen Generation können wir nicht hinnehmen. Der gesamten Gesellschaft und besonders den Schulen kommt die Aufgabe zu, junge Menschen über Verbrechen in der DDR aufzuklären.“, so der Landesvorsitzende Stefan Gruhner. „ Auch die Partei „Die Linke“ muss sich als Nachfolger der SED zu den von ihr begangenen Verbrechen bekennen. Trotz der Namensänderungen von SED zu PDS in „Die Linke“ trägt sie als Rechtsnachfolger der SED nach wie vor die Verantwortung für politische Verbrechen wie die Ermordung von Flüchtlingen , die Repression und Verfolgung von so genannten 'Staatsfeinden' sowie die Unterdrückung von politisch Andersdenkenden in der DDR. Die Linke muss zu Ihrer historischen Verantwortung stehen, die Opfer um Entschuldigung bitten und aus dem Parteivermögen den Opfern eine Entschädigung leisten.“, so Gruhner abschließend.
Termin: Gedenkfeier zum 17. Juni 1953 im Grenzmuseum ‘Schifflersgrund’ in Asbach-Sickenberg. 17. Juni 2011, ab 18:30 Uhr
Die Junge Union Thüringen hat außerdem ein 8-Punkte Programm zur Aufarbeitung der SED-Diktatur vorgeschlagen. Darin wird unter anderem ein Lehrstuhl zur Erforschung des DDR-Unrechts an der FSU Jena gefordert. Außerdem wird eine breite Diskussion über das Konzept der Gedenkstätten im Freistaat und eine verbindliche Verankerung des Besuchs von Gedenkstätten zur DDR in den Lehrplänen gefordert. „Die zweite Diktatur des 20. Jahrhunderts auf deutschem Boden darf keine Randnotiz bleiben. Die zunehmende Verklärung der DDR und das Unwissen über begangenes Unrecht besonders bei der jungen Generation können wir nicht hinnehmen. Der gesamten Gesellschaft und besonders den Schulen kommt die Aufgabe zu, junge Menschen über Verbrechen in der DDR aufzuklären.“, so der Landesvorsitzende Stefan Gruhner. „ Auch die Partei „Die Linke“ muss sich als Nachfolger der SED zu den von ihr begangenen Verbrechen bekennen. Trotz der Namensänderungen von SED zu PDS in „Die Linke“ trägt sie als Rechtsnachfolger der SED nach wie vor die Verantwortung für politische Verbrechen wie die Ermordung von Flüchtlingen , die Repression und Verfolgung von so genannten 'Staatsfeinden' sowie die Unterdrückung von politisch Andersdenkenden in der DDR. Die Linke muss zu Ihrer historischen Verantwortung stehen, die Opfer um Entschuldigung bitten und aus dem Parteivermögen den Opfern eine Entschädigung leisten.“, so Gruhner abschließend.
Termin: Gedenkfeier zum 17. Juni 1953 im Grenzmuseum ‘Schifflersgrund’ in Asbach-Sickenberg. 17. Juni 2011, ab 18:30 Uhr
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